Etikettendrucker

In zahlreichen Branchen werden Etiketten benötigt, die allerdings selten von Hand beschriftet werden. Hierfür kommt ein sogenannter Etikettendrucker zum Einsatz, der den Alltag im Handel, Büro, Gesundheitswesen, im Lager oder der Logistik stark vereinfacht. Erstellt werden mit einem Etikettendrucker unter anderem Adressetiketten, Namensschilder, Frankieretiketten, Armbänder für Patienten, Besucherausweise oder auch Barcode-Etiketten. Auf dieser Weise möchten wir Ihnen mehr über die Funktionen, die Bedienung und den Aufbau von Etikettendruckern verraten.

Aufbau und Funktionen eines Etikettendruckers

Je nach Modell kann es sich bei einem Etikettendrucker bzw. Labelwriter um ein mobiles oder stationäres und damit auch größeres Gerät handeln. Dabei bieten die unterschiedlichen Drucker für Etiketten auch verschiedene Schnittstellen.

  • USB
  • serielle Schnittstelle
  • WLAN
  • LAN
  • Bluetooth
  • Tablet- bzw. Smartphone-Verbindung

Auch in Sachen Funktionsvielfalt gibt es auf dem Markt viele Variationen, die oftmals auch vom Endpreis des gewählten Modells abhängig sind. Dazu zählen unter anderem:

  • mobile Nutzung
  • Display mit mehreren Zeilen
  • Zeitfunktion
  • Datumsfunktion
  • automatische Schneideeinheit
  • Vorlagen für Etiketten (in der Regel via PC-Software)

Schlussendlich unterscheiden sich die einzelnen Etikettendrucker anhand ihrer individuellen Druckfunktionen. Diese können sein:

  • Barcode-Druck
  • Bannerdruck
  • mehrzeiliger Druck
  • Spiegeldruck

Gut zu wissen: Bei der Etikettenbreite sind die meisten mobilen Beschriftungsgeräte für 3,5/6/9/12 mm gedacht. Je nach Gerät wird allerdings auch eine maximale Etikettenbreite bis zu über 100 mm geboten.

Etikettendrucker-Bedienung – so einfach geht’s

Abhängig dessen, welchen Etikettendrucker Sie sich zulegen möchten, ist auch die Bedienung des Gerätes ein wenig anders. Jeder Hersteller bietet individuelle Anleitungen, um Ihnen zu erläutern, wie Adressetiketten, Frankieretiketten und weitere Etiketten zu bedrucken sind.

Zu Beginn sollten Sie sich mit dem Drucker vertraut machen. Welche einzelnen Teile gehören zum Apparat und was benötigen Sie, um Etiketten zu bedrucken? All das entnehmen Sie (in der Regel sogar inklusive Abbildung) der offiziellen Drucker-Anleitung. Anschließend folgen Sie den einzelnen Schritten in der Anleitung.

  1. Etikettendrucker auspacken
  2. Etikettendrucker aufstellen
  3. Etikettendrucker an das Stromnetz oder den Computer (bzw. Computernetzwerk) anschließen
  4. Etikettendrucker einschalten
  5. Das Bedienfeld und die entsprechenden Symbole sind abhängig des gewählten Modells und können sich stark unterscheiden. -
    • Beachten Sie vor allem das Symbol, welches signalisiert, dass das Gerät bereit zum Bedrucken der Etiketten ist.
  6. Erforderliches Material einlegen (hierbei sind eventuelle Sonder-Schritte zu beachten, beispielsweise das Einstellen von Stützwinkeln)
  7. Etikettenrolle einlegen und auf den Rollenhalter positionieren
  8. Papierlauf synchronisieren (dies ist nur beim ersten Betrieb nötig, oder, wenn der Druckkopf zwischendurch geöffnet wurde)
  9. Etiketten drucken

Wichtig: Obwohl jedes Produkt eine gewisse Pflege nötig hat, so hält sich der Pflegeaufwand bei einem Etikettendrucker stark in Grenzen. Es ist lediglich wichtig, von Zeit zu Zeit den Thermodruckkopf zu säubern, um gleichbleibend für ein gutes Druckbild zu sorgen. Auch einem vorzeitigen Verschleiß können Sie damit entgegenwirken. Die Wartung eines Etikettendruckers enthält außerdem eine etwa monatliche Reinigung des Gerätes.

Brother-Etikettendrucker

Wenn es um hochwertige und qualitative Etikettendrucker geht, so rangiert die Firma Brother
an der Spitze der Hersteller. Zur Auswahl stehen einerseits die QL- und zudem die TD-Serie
des Unternehmens. Die Etikettendrucker der TD-Serie sind für einen hochwertigen Druck
nutzbar, der für alle Anwendungsbereiche gleichermaßen gefragt ist. Im Lager, Gesundheitswesen, Handel und der Logistik sind dagegen die QL-Drucker besser geeignet.

Im privaten Rahmen kommen dagegen seltener die Drucker der QL- und TD-Serie zum Einsatz. Stattdessen handelt es sich in diesem Fall um Beschriftungsgeräte. Diese sind

  • handlich
  • perfekt für den privaten Gebrauch
  • sehr effizient
  • tragbar
  • auch stationär nutzbar
  • auch industrielle Beschriftungsgeräte von Brother verfügbar
  • ideal für das Büro

Wer im Büro keinen Drucker für Etiketten einsetzen möchte, erwirbt stattdessen in der Regel ein sogenanntes Beschriftungsgerät. Dieses handliche und vielseitig einsetzbare Gerät ist sowohl im Büro als auch im privaten Gebrauch ein echter Allrounder. Von Brother werden verschiedene Geräte angeboten, um beispielsweise Etiketten für Ordner, Regale Aktenschränke und weitere Utensilien zu erstellen. Nachfolgend bieten wir Ihnen eine kurze Übersicht über die Top-Beschriftungsgeräte von Brother.

  • Brother P-touch D200BW: Dieses Beschriftungsgerät ist vorrangig für den privaten Gebrauch oder für das Home-Office geeignet.
        Der Brother P-touch D200BW ist preiswert in der Anschaffung und eignet sich für Schriftbänder, mit einer Breite von 3,5/6/9/12 mm.
        Die Druckgeschwindigkeit liegt bei 20 mm pro Sekunde. Insgesamt werden 617 Symbole, 14 Schriftarten, Namensschilder-Vorlagen
        und ein Deco-Modus geboten.
  • Brother P-touch H105WB: Eine Alternative in Sachen mobiler Beschriftungsgeräte ist der Brother P-touch H105WB. Auch dieses
        Modell ist sehr preiswert zu haben und lässt sich vielseitig für allerlei Etiketten einsetzen. Die Schriftbänder werden ebenfalls in den
        Breiten 3,5/6/9/12 mm angeboten, dazu ein großzügiges Display mit zwölf Zeichen. Außerdem erwarten Sie ein Thermo-Transferdruck,
        ein Deco-Modus sowie zur Kabelbeschriftung ein Fähnchendruck.
  • Brother P-touch D450VP: Weiter geht es mit dem etwas teureren Beschriftungsgerät, welches allerdings auch noch professioneller
        und sogar mit USB-Schnittstelle ausgestattet ist. Sie können das Gerät sowohl mobil als auch am PC steuern und die umfangreiche
        Etikettendesign-Software nutzen. Bei den Schriftbändern werden Breiten von 3,5 bis zu 18 mm unterstützt. Der LCD-Display bietet drei
        Zeilen von jeweils 20 Zeichen, dazu kommt eine maximale Druckhöhe von 15,8 mm.
  • Brother P-touch H100LB: Dieses Beschriftungsgerät ist das preiswerteste Modell in unserer Liste und ebenfalls für die Bandbreiten
        von 3,5 bis zu 12 mm ausgelegt. Ein Display mit 12 Zeichen, Deco-Modus, Fähnchendruck sowie ein laminiertes Schriftband befinden
        sich im Lieferumfang bzw. gehören zur Ausstattung des mobilen Beschriftungsgerät Brother P-touch H100LB.

Professionelle Ausrüstung für Büro & Alltag

Die Anwendungsmöglichkeiten eines Etikettendruckers sind nahezu unbegrenzt. Gerade im Büro und auch im Alltag – zumindest fernab der Industrie - lässt sich das kleine und handliche Gerät effizient einsetzen. Am häufigsten werden Etiketten für folgende Bereiche benötigt und bedruckt:

  • Etiketten für Briefumschläge
  • Etiketten für Versandtaschen
  • CD-Etiketten
  • Disketten-Etiketten
  • Rückenschilder für Ordner
  • Namensschilder
  • Preis-Etiketten
  • Eintrittskarten
  • Fahrkarten

Kleiner Tipp: Besonders vorteilhaft ist ein Etikettendrucker, da auch Etiketten in kleinen Stückzahlen kein Problem darstellen. Anders als bei großen Drucker-Geräten amortisiert sich das mobile und tragbare Gerät sehr schnell und kann daher auch für den kleinen Bedarf erworben werden.

Zubehör für Etikettendrucker

Ein Etikettendrucker funktioniert nicht ohne das passende Zubehör. Je nachdem, wo und für welchen Bedarf Sie das Gerät einsetzen und um welches Modell es sich handelt, werden andere Zubehör-Elemente benötigt.

> Karten und Bänder: Das Wichtigste Utensil eines Etikettendruckers ist selbstverständlich das reineVerbrauchsmaterial. Hier kommt es darauf an, was für einen Etikettendrucker Sie besitzen und welches Material benötigt wird.

> Etiketten-Auf- und Abwickler: Wenn die Etikettenrolle einen großen Durchmesser der Außenrolle besitzt, ist ein Aufwickler bzw. Abwickler für die Etiketten sehr nützlich.

> Etiketten-Spender: Um aufgerollte Etiketten effizienter nutzen zu können, eignet sich hierfür ein praktischer Etiketten-Spender. Diese Spender sind wahlweise manuell oder halbautomatisiert nutzbar, in vielen Varianten erhältlich und zudem als Wand- oder Tisch-Etikettenspender einsetzbar.

> Schneidegeräte: Zum Schneiden der Etiketten werden professionelle Cutter, Schneidegeräte bzw. Schneidestationen eingesetzt. Kombiniert werden diese Geräte häufig mit Auf- und Abwicklern für Etiketten.

> Etiketten-Software: Abhängig dessen, mit welchem Beschriftungsgerät Sie arbeiten, wird auch eine entsprechende Etiketten-Software benötigt. Über diese Software erhalten Sie zahlreiche Vorlagen und können Ihren Etikettendrucker via PC steuern.

> Reinigungsmittel: Auch ein Etikettendrucker muss von Zeit zu Zeit gereinigt werden. Für einen Thermodrucker dieser Art benötigten Sie ein spezielles Reinigungsmittel, welches jedoch direkt vom Hersteller mitgeliefert oder im entsprechenden Fachhandel erworben werden kann. Auch kleine Reinigungsstäbchen oder ein Druckkopfreinigungsstift werden häufig zum Säubern des Druckers eingesetzt.

> Sonstiges: Adapter, Spendemodule, Nachrüst-Sets, Akkus, Handtaster, Speicherkarte, WLAN-Karte, USB-Stick, Umlenkblech, Docking-Stationen, Halterungen, Tastaturanschlüsse, Staplerbefestigungen, serielle Schnittstellen, Tragetaschen, Hartschalenkoffer uvm.