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Druckerpapier

Druckerpapier- und Papiersorten im Allgemeinen gibt es wie Sand am Meer. Um das richtige Papier für den entsprechenden Anlass
(z.B. Bewerbung, Geschäftsbriefe, Einladungen etc.) zu finden, ist es wichtig, sich entsprechend über die Papier-Arten zu informieren.
Wie dick ist das Papier? Welche Qualität weist es auf? Mehr über Fotopapier, Thermopapier, Multifunktionspapier, Kopierpapier und Druckerpapier im Allgemeinen erfahren Sie auf unserer Seite.

Verschiedene Druckerpapier-Sorten in der Übersicht

Multifunktionspapier-Prindo-Universal-Papier

Fotopapier-Canon-GP-501

Buntes-Kopierpapier-Clairefontaine-Trophee-Papier-4120C

Thermopapier-Brother-PAC411


Multifunktionspapier:
Dieses Papier macht seinem Namen ebenfalls alle Ehre und kann für verschiedene Drucker und verschiedene Anlässe gleichermaßen verwendet werden.

Umwelt-Papier: Dieses Papier ist auch als Recycling-Papier bekannt und besteht aus Altpapier. Auch in diesem Bereich gibt es verschiedene Qualitätsstufen. Ist das Papier sehr grau, so ist die Qualität niedriger. Bei einem hohen Weißgrad ist die Qualität dagegen besser, das Papier aber in der Regel auch teurer. Diese Papiersorte ist für alltägliches Drucken, also als klassisches Kopierpapier, jederzeit einsetzbar und gut geeignet. Es ist sowohl mit Tinten- als auch Laserdruckern kompatibel.

Fotopapier: Dieses Papier ist etwas teurer als anderes Kopierpapier, da es speziell für Foto-Drucke geeignet ist. Wenn es etwas preiswerter sein soll, dann ist das Fotopapier aber auch weniger dick und stabil und vielleicht auch die Druckqualität etwas niedriger. Fotopapier wird einerseits für Tintenstrahldrucker, aber auch für Farblaserdrucker angeboten. Die Oberfläche des Fotopapiers ist leicht glänzend und bietet einen wahrlich brillanten Farbton.

Tintendruckpapier: Bei dieser Papiersorte ist der Name Programm. Sie weist eine spezielle Oberfläche auf, bei der die Tinte eines Tintenstrahldruckers aufgesaugt wird. Auf diese Weise ergibt sich eine sehr gute Druckqualität und die Farben sind kräftiger, wenn Sie spezielles Tintendruckpapier (im Vergleich zu normalem Kopierpapier) verwenden. Dieses Papier eignet sich vor allem für hochwertige Ausdrucke, bei denen es auf eine sehr gute Qualität ankommt. Mit einem Laserdrucker ist das Tintendruckpapier nicht kompatibel.

Kopierpapier: Dieses Papier ist nicht nur als Kopierpapier, sondern auch als Normalpapier bekannt. Dieser Name sagt schon alles aus, denn es handelt sich um das alltäglichste Papier. Die Druckqualität auf Kopierpapier ist bei einem Laserdrucker besser als bei einem Tintenstrahldrucker, dennoch ließen sich die meisten Kopierpapier-Sorten mit beiden Geräte-Varianten verwenden.

Thermopapier: Dieses Papier eignet sich für das sogenannte Thermodruckverfahren. Das Thermopapier ist dabei mit einer Schicht versehen, die auf Temperaturen reagiert. Durch die Einwirkung von Wärme werden Farbstoffe aktiviert und das Bild erzeugt. Verbreitet ist dieses Thermopapier beispielsweise bei kleinen, mobilen Druckern, um im „Polaroid-Stil“ sofort kleine Fotos ausdrucken zu können, die oftmals noch dazu mit selbstklebender Rückseite versehen sind.

Laserdruckpapier: Dieses gestrichene Papier weist eine sehr glatte Oberfläche auf und ist daher für gehobene Ausdrucke geeignet. Es kann allerdings sein, dass der Laserdrucker-Toner auf diesem Papier nicht so gut haftet oder einfacher abbröselt und sich abkratzen lässt. Am besten ist es also, das Papier erst einmal in einer kleinen Größe zu kaufen und es mit dem eigenen Laserdrucker zu testen. Für einen Tintendrucker ist diese spezielle Papiersorte allerdings nicht geeignet.

Verschiedene Druckerpapier-Sorten für Laser- und Tintenstrahldrucker

Wer einen Drucker sein Eigen nennt, der macht sich vielleicht gar keine Gedanken darum, welches Kopierpapier er hierfür eigentlich einsetzt. Papier ist oft im Angebot und schon landet es im eigenen Drucker. Soweit, so gut. Sie verschenken allerdings einen großen Teil einer möglichen Qualität, wenn Sie auf das falsche Papier setzen. Ein guter Drucker alleine macht noch keinen guten Druck aus, auch das Papier trägt einen großen Teil dazu bei.

Unterschieden wird das Kopierpapier erst einmal zwischen Papier für

  • Tintenstrahldrucker
  • Laserdrucker

Diese Unterscheidung ist sehr wichtig, denn beide Geräte arbeiten mit ganz verschiedenen Techniken, die Drucke zu erstellen. Ein Tintenstrahldrucker-Papier sollte daher keinesfalls in einem Laserdrucker zum Einsatz kommen – und umgekehrt ebenso wenig.

Der Druck auf einem Laserdrucker

Wenn Sie einen Laserdrucker besitzen, dann wird das Tonerpulver bei etwa 200 Grad auf das entsprechende Papier „geschmolzen“. Das bedeutet auch, dass das Papier für den Laserdrucker keine zu hohe Feuchtigkeit aufweisen darf, da die Struktur sonst zerstört werden könnte. Das Ergebnis wäre gewelltes Papier und somit ein sehr unschöner Ausdruck.

Die Papiere sollten daher „natur“ bzw. unbeschichtet sein, da sie in dem Fall am besten für einen Laserdrucker geeignet sind. Achten Sie auf den Hinweis beim Kopierpapier, ob dieses für Laserdrucker konzipiert wurde.

Der Druck auf einem Tintenstrahldrucker

Der Feuchtigkeitsgehalt des Papieres ist bei einem Tintenstrahldrucker dagegen vollkommen egal, da auch die Tinte in dem Fall feucht ist. Natürlich – zu feucht darf das Papier auch nicht sein, weil es generell nur eine bestimmte Feuchtigkeit aufnehmen kann. Wer also viel Tinte drucken möchte, sollte auf ein etwas dickeres Papier für Tintenstrahldrucker setzen.

Bei einem sehr dünnen Papier kann es dagegen sein, dass durch den Tintenfluss die Farbe durch das Papier sickert.

Gut zu wissen: Die Druckauflösung entscheidet darüber, wie viel Tinte beim Drucken zum Einsatz kommt. Wenn Sie sehr dünnes Tintenstrahldrucker-Papier verwenden, sollten Sie auch die Druckauflösung ein wenig runterschrauben. Am besten sind für einen Tintenstrahldrucker mit einer hohen Druckauflösung hochwertige beschichtete Papiersorten oder sogar Fotopapier geeignet. Hier können Sie mit hochwertigen Farben und einer brillanten Auflösung rechnen, ganz ohne dabei Einbußen hinnehmen zu müssen.