Die HP OfficeJet Serie

Was aktuelle Modelle der HP Business-Drucker kennzeichnet und was sie unterscheidet.

Mit der OfficeJet Serie machte HP den Tintenstrahldrucker erstmals zum ernstzunehmenden Drucker für Business- und Büroumgebungen. Was eigentlich eine Domäne der Laserdrucker ist, weil sie als besonders schnell und effizient gelten, ist heute auch für Drucker der OfficeJet Serie möglich: Viele Büros und Firmen entscheiden sich nicht nur aus gesundheitlichen Gründen (Tonerstaub!), sondern auch aufgrund der rasanten Entwicklung der HP OfficeJet Serien gegen ein Lasergerät und für einen Business-Tintenstrahler.

Verkaufsargument Nummer eins: Sparsam drucken, auch in Farbe

HP selbst wirbt offensiv mit den Vorteilen gegenüber Laserdruckern: Generell sollen die Drucker der OfficeJet Serie schon seit längerer Zeit eine mit Lasern vergleichbare Geschwindigkeit und Qualität erreichen. Und das bei Seitenpreisen, die bis zu 50% unter denen der Laserdrucker liegen! Möglich wird das durch geringere Anschaffungs- und Tintenkosten, aber auch durch die integrierten Energiesparfunktionen und die bei Tintenstrahldruckern geringere Leistungsaufnahme.

Aber für wen eignen sich diese Drucker und welche Varianten gibt es? Die Auswahl ist groß. Auch wenn noch viele weitere Serien auf dem Markt sind, werfen wir jetzt einen Blick auf einige der zur Zeit aktuellsten OfficeJet Serien: Die tragen heute übrigens fast ausnahmslos ein „Pro“ im Namen und sind jeweils in verschiedenen Varianten (n, dn, x) erhältlich.

Die OfficeJets sind fit fürs Office – als All-in-One oder einfach zum Drucken

Die meisten Drucker der OfficeJet Familie sind Multifunktionsgeräte mit vielfachen Print- und Netzwerkfunktionen. Tatsächlich gibt es aber auch OfficeJet Drucker „ohne alles“, was soviel bedeutet wie: Dieser Drucker kann drucken. Punkt! Das allerdings gut und schnell. Kein Schnickschnack wie Scan oder Fax, dafür hundertprozentig verlässliche Arbeit. Gerade die kleinsten und einfachsten OfficeJets werden von ihren treuen Fans von jeher für ihren unermüdlichen Arbeitseinsatz geschätzt. Aktuelles Beispiel ist die HP OfficeJet Pro 6230 ePrinter Serie.

Was, wieviel, für wen? Die neuen Varianten des HP OfficeJet Pro

Allen OfficeJets gemeinsam ist ein für Tintenstrahler beachtliches Tempo beim Ausdrucken der Dokumente. Die passenden Original-Tinten von HP garantieren den Druckern darüber hinaus eine beachtliche Druckqualität und überzeugende Farben, die sie in erster Linie einer speziellen Pigmentmischung zu verdanken haben.

Gleichzeitig deckt die HP OfficeJet Linie Drucklösungen für ganz unterschiedliche Zielgruppen ab – vom Drucker für unter 80 Euro bis hin zum Multifunktionsgerät mit neuester HP Technologie und leistungsstarken Flottenverwaltungs-Funktionen.

Die Modelle der aktuellen OfficeJet Pro Serien sind laut Hersteller je nach Typ für 1-5, 6-10 oder 11-15 Nutzer geeignet. Noch größeren Arbeitsgruppen und Unternehmen, die monatlich über 6.000 Seiten ausdrucken, empfiehlt selbst HP einen professionellen Laserdrucker.

Die OfficeJet Pro 6000 Serie: kleine Profis für kleine Unternehmen

Die OfficeJet Pro 6000 Modelle werden für ein kleineres Druckvolumen von bis zu 800 Seiten im Monat empfohlen und bieten trotz moderater Preise viele smarte mobile Funktionen an. Während der OfficeJet Pro 6230 ein reiner Drucker ist und damit in der HP Welt als „ePrinter“ bezeichnet wird (ab 79,90 Euro), gehören die anderen 6000er zur OfficeJet 6830 e-All-in-One Serie: Sie lassen sich besonders leicht bedienen und sind als Multifunktionsgeräte in erster Linie für kleine Unternehmen mit niedrigerem Druckaufkommen konzipiert.

Die OfficeJet Pro 8600 Serie: Multitasking in kompaktester Form

2014 lösten die OfficeJet Pro Modelle der heutigen 8600 Serien die bisherigen Serien 8600 und 8600 Plus ab. Beide aktuellen Varianten, der OfficeJet Pro 8610 und der 8620, repräsentieren die sogenannten „e-All-in-Ones“, erlauben also neben vielen sonstigen Funktionen und Netzwerk-Fähigkeiten auch das Drucken von mobilen Endgeräten. Eine Funktion, die heute übrigens in fast allen OfficeJet Serien integriert ist – mindestens eines der Modelle trägt das bezeichnende „e“ im Namen.

Serien wie die OfficeJet Pro 8600 sind durch Vorteile wie größeres Druckvolumen, automatische Duplexfunktion und die integrierte Print-Management-Lösung HP Web JetAdmin für die Nutzung in kleinen und mittelgroßen Unternehmen prädestiniert. Die Erfahrung zeigt aber, dass sie sich – bedingt durch ihren Preis, ihr kompaktes Format und die einfache Einrichtung – schon lange auch einen Platz als Familiendrucker im OfficeJet-Segment gesichert haben.

Der OfficeJet Pro 8620 e-All-in-One ist dabei wie gewohnt ein Upgrade des 8610-Modells: Er ist sowohl beim Drucken als auch beim Papiereinzug ein ganzes Stück schneller und unterstützt zusätzlich NFC-Technologie. Auch preislich liegt der OfficeJet Pro 8620 mit einem UVP von 279 Euro rund 100 Euro über dem günstigeren Modell.

Die OfficeJet 200 Serie: Netzwerker für gute Verbindungen

Auch in der OfficeJet 200 Serie gibt es ein Multifunktionsgerät (den OfficeJet Pro 276dw) und die Variante „nur drucken“ (den OfficeJet Pro 251). Beide Modelle sind für kleine Teams, Filialen und Umgebungen konzipiert, in denen mehr Druckvolumen anfällt als zum Beispiel die OfficeJet 6000 Serie bewältigt. Mit Tintenstrahlern wie diesen spricht der Hersteller vor allem Unternehmen an, für die Verbindungs- und Vernetzungsmöglichkeiten entscheidende Kaufargumente sind: Denn beide Modelle zeichnen sich durch vielfältige kabellose und mobile Optionen sowie diverse integrierte Verwaltungs- und Sicherheitstools aus.

Und gerade in diesem Bereich scheint nicht nur HP immer stärker zu investieren. Der Trend, Drucker als kleine Computer zu begreifen, die auf vielfältigen Ebenen mit Nutzern interagieren und sich zugunsten effizienter Teamstrukturen verwalten und steuern lassen, setzt sich nicht nur bei der Entwicklung der OfficeJet Serien fort, sondern bei allen großen Herstellern und Marken.

Die OfficeJet Pro X Serie: Vorreiter einer neuen Klasse

Die aktuellen Serien HP OfficeJet Pro X und OfficeJet Enterprise X sind größer und für anspruchsvollere Aufgaben gedacht: Die Multifunktionsdrucker verfügen über Workflow-Lösungen und Software-Tools, die das gemeinsame Arbeiten zusätzlich erleichtern sollen. Vor allem aber erreichen sie nahezu revolutionäre Druckgeschwindigkeiten und richten sich damit auch an komplexe Druckumgebungen und mindestens mittlere Unternehmensgrößen.

Ihr Geheimnis heißt PageWide: Diese neue Technologie, die in den Modellen der Serien OfficeJet Pro X und OfficeJet Enterprise X erstmalig verbaut wurde, unterscheidet sich grundsätzlich von der klassischen Tintendruck-Technik und ist verantwortlich für die extrem hohen Druckgeschwindigkeiten der Modelle.

Erfolgsfaktor PageWide Technologie

Bis zu 70 Seiten pro Minute schaffen die Drucker der Serien OfficeJet Pro X und OfficeJet Enterprise X, so der Hersteller. Die PageWide Technik, die hinter diesem Tempo steckt, basiert auf dem Prinzip des Zeilendrucks und hat diesen weitgehend optimiert. Konkret heißt das: Die Drucker besitzen keinen beweglichen Druckkopf mehr, sondern arbeiten stattdessen mit einer festen Druckkopfleiste.

Und die kann dank ihrer 42.240 Düsen die gesamte Breite einer DIN A4-Seite in einem Durchgang bedrucken. Die damit erzielte Druckgeschwindigkeit beschert den Druckern der X Serie einen deutlichen Vorsprung vor anderen Multifunktionsdruckern der gleichen Klasse. Grund genug übrigens für HP, aus der Erfolgstechnologie eine ganz neue Druckerserie zu machen:

Cebit 2016: Zuwachs für die OfficeJet Familie

Auf der Cebit 2016 präsentiert der Hersteller im März die neue „PageWide“ Serie als eigene Marke, die gleichberechtigt neben LaserJets und OfficeJet Druckern steht. Die ersten der PageWide Modelle sind voraussichtlich ab April erhältlich.

Auch die Neuen der OfficeJet Pro-Familie werden auf der Messe vorgestellt; laut HP fallen sie in ihrem Design alle noch ein Stück kompakter und kantiger aus als bisher. Daneben sollen Druckgeschwindigkeiten, Effizienz, Verwaltungs- und Sicherheitsfunktionen weiter verbessert worden sein. Neue Rekorde oder nur neuer Look? Wir dürfen gespannt sein – die Möglichkeiten der OfficeJet Serien sind offenbar noch lange nicht ausgereizt.