Catch me if you can! Ein Wurfmikrofon verbindet.

Als ein finnisches Startup die Catchbox auf den Markt warf, füllte es damit eine echte Marktlücke. Das Produkt kommt an: Heute können Büros es nicht nur kaufen, sondern auch ausleihen.


Die Catchbox ist bunt, knuffig und irgendwie sympathisch. Sie belebt Vorträge und Seminare und sorgt bei langweiligen  Veranstaltungen für den einen oder anderen Lacher. Ganz klar: In einer Zeit, in der wir immer stärker auf technologiegesteuerte Effizienz setzen, trifft das Produkt einen Nerv im Business-Leben. Und ist damit kein Gegensatz, sondern eine logische Ergänzung zum digitalen Wandel.

Die Mechanik: zuwerfen und auffangen.

Die Catchbox ist ein würfelförmiges kabelloses Mikrofon, das aussieht wie ein bunter Schaumstoffball für den Strandurlaub. Es funktioniert denkbar einfach: Möchte jemand – zum Beispiel bei einer Fragerunde – das Wort ergreifen, wirft der Vortragsredner oder Leiter die Catchbox ins Publikum. Der Teilnehmer fängt sie auf und nutzt sie als Mikrofon.

Als die vier Finnen mit ihrem Startup den Würfel entwickelten, hatten sie eine typische Situation in Konferenzen, Seminaren und Vorträgen im Kopf: Alle anwesenden Zuhörer sollen mitmachen, aber irgendwie hakt es. Am zu kurzen Mikro-Kabel zum Beispiel oder daran, dass das Funkmikro umständlich durch die Reihen weitergereicht werden muss. Die Catchbox sollte dabei nicht nur technische Probleme lösen, sondern durch ihre unkomplizierte, spielerische Handhabung auch zum Mitmachen motivieren.

Weiche Schale, harter Kern - so funktioniert die Catchbox.

Hinter dem verspielten Äußeren verbirgt sich indes eine durchdachte Technologie: Innen ist ein gut geschütztes Funkmikrofon verbaut, das auf 2,5 Gigahertz sendet. Außen befindet sich ein austauschbares farbiges Cover, das mit einer Schmutz und Flüssigkeiten abweisenden Teflonbeschichtung überzogen ist. Das Besondere: Wird der Würfel gerade weitergereicht oder -geworfen, stoppt er automatisch die Übertragung. So werden Störgeräusche vermieden. Befindet sich die Catchbox erneut in der Hand eines Teilnehmers, schaltet sich das Mikrofon wieder ein. Dank eines separaten Empfängermoduls kann der Sound außerdem an Computer und vielfältige Tonsysteme angeschlossen werden.

Ein Stimmungsmacher für Lehr- und Führungskräfte.

Die Catchbox ist vielfältig einsetzbar: Unternehmen nutzen sie für Konferenzen, Seminare, Workshops oder Fragerunden nach Vorträgen. Beim Wordcamp Vienna 2017 zum Beispiel wurden in allen Vortragssälen Catchboxen durch den Raum geworfen und sorgten durch ihr unkompliziertes Handling für die gewünschte Interaktion im Saal.

Mit Schulen hat die finnische Firma eine weitere Zielgruppe entdeckt: Schüler und Studenten sollen engagierter in die Kommunikation einsteigen und sich aktiv ins Geschehen einbringen. Erinnert man sich selbst an die lähmende Passivität, die so viele Schulveranstaltungen prägte, scheint der Ansatz vielversprechend.

Der Trick: Zuschauer spielend zum Reden bringen.

Ideen, wie die Zuhörer interaktiv einzubinden sind, gab es schon einige. Viele davon setzen auf Apps, über die man eigene Sprachbeiträge beisteuern kann, doch auch die müssen zuvor von jedem einzelnen Teilnehmer installiert werden. Hier liegt der große Vorteil der Catchbox: Es bedarf keinerlei Vorbereitung von Seiten der Teilnehmer, und die Mechanik wird sofort intuitiv verstanden. Mehr noch: Die fast altmodisch anmutende Diskussionskultur, die man hier mit durchdachter Technologie wiederbelebt, wird von allen Beteiligten begeistert aufgenommen. Sich Bälle zuzuwerfen lockert definitiv die Atmosphäre – das war schon auf dem Schulhof so.

Kleiner Würfel, große Wirkung.

Dass die Catchbox zum Erfolgsprodukt wurde, ist sicher kein Zufall: In vielen Unternehmen wird der spontane inhaltliche Austausch nicht kultiviert, und digitale Kommunikationswege helfen da nicht unbedingt. Diskussionen werden oft hauptsächlich auf Führungsebene geführt. Gerade bei Seminaren und Workshops jedoch ist der spielerische, interaktive Austausch gewünscht, um gemeinsam neue Ansätze zu entwickeln oder eine lebendige Diskussion zu führen. Solche Kompetenzen wollen geübt sein – und alles, was die Sache leichter macht, ist dabei willkommen. Zum Beispiel eine bunte Box zum Hin- und Herwerfen, Fangen und Wiederaufnehmen.

Spielt wieder!

Sich die Bälle zuzuwerfen macht nicht nur Spaß, sondern öffnet uns auch für neue Ideen und Gedanken. Genau das ist das Geheimnis so eines Produkts – das spielerische Element ins Business zu integrieren und damit ganz nebenbei Stimmung, Zunge und Blockaden zu lösen. Wem die Catchbox (ab ca. 600 €) zu teuer ist, der kann sie heute auch bei verschiedenen Event-Anbietern tageweise ausleihen. Und dann einfach mal ausprobieren, wie gut die Mitarbeiter werfen können.

 

 

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