Smartes Wissen: Was schont eigentlich der Bildschirmschoner?

Screensaver sind in unseren Büros seit Jahrzehnten auf Mac- und PC-Bildschirmen im Einsatz – und das, obwohl sie heute eigentlich keiner mehr braucht. Über die Evolution eines klassischen Tools.

Alles so schön bunt hier! Als damals der PC für fast jeden erschwinglich und wenig später auch im Büro obligatorisch wurde, war der Screensaver noch ein echtes Highlight. Statt giftgrüner Schriftzeichen auf Schwarz zeigte der Bildschirm eine angenehme Benutzeroberfläche mit niedlichen Ordnern, wabernden Mustern und changierenden Farben: Seit IBM Mitte der 1980er dem ersten Screensaver auf den Markt brachte, fühlte sich Datenbearbeitung einfach besser an. Menschlicher, irgendwie.

Für Bilder, die sich nicht einbrennen: Warum der Screensaver erfunden wurde.

Dabei war der Bildschirmschoner damals keine reine Deko, sondern durchaus technische Notwendigkeit. Wer am Rechner saß, guckte nämlich im wahrsten Sinne des Wortes in die Röhre! Anders als bei den Flatscreens von heute bestand am Röhrenbildschirm des Rechners die Gefahr, dass sich angezeigte Bilder „einbrennen“: Tat sich auf dem Monitor längere Zeit nichts, wurde die Leuchtstoffschicht durch immer an der gleichen Stelle auftreffende Elektronen in ihrer Leuchtkraft geschwächt. Dadurch konnte ein bleibender Schaden entstehen. Um den zu verhindern, schaltete sich nach einer gewissen Zeit der Inaktivität ein Pausenbild mit bewegten Bildern ein – der Screensaver „rettete“ die Röhre.

„Meins!“ Vom nützlichen Tool zum Persönlichkeitsmarker.

Die Gefahr des Einbrennens ist längst Geschichte. Doch auch wenn der Screensaver bei  modernen Röhrenmonitoren, Flatscreens, Tablets und Smartphones bald nicht mehr notwendig war: Sein Siegeszug war nicht aufzuhalten. Denn findige Programmierer hatten das Tool schnell für sich entdeckt und verwandelten es in pures Entertainment – mit abenteuerlichsten Moves, dreidimensionalen Effekten und unendlichen sich umeinander rankenden Röhrensystemen.

Wer heute im Büro sein Screensaver-Design wählt, gibt ein echtes Statement ab. Und das Angebot ist riesig: Der persönliche Pausenbildschirm erinnert an die liebsten Menschen, Haustiere und Urlaubsorte, zeigt Sinn für Humor, Gestaltung oder die neuesten Bildschirmtrends. Er drückt eine Haltung aus – und dem Arbeitsplatz damit einen ganz persönlichen Stempel auf.

Von kuschelig bis cool: Bildschirmschoner sind Kunst.

Screens können mit dem richtigen Tool ganze Räume in ein neues Licht tauchen: Der „Kaminfeuer Titanium“ zum Beispiel lässt ein wunderbar gemütliches Feuerchen lodern – und hörbar prasseln. Wer die „3D Fish School“ beobachtet, kommt garantiert zur Ruhe und auf neue Ideen, ganz ohne in Fischfutter investieren zu müssen. Und „fliqlo“ (flip clock) ist seit Jahren ein Download-Dauerbrenner: Im coolen Retrostyle wird der Rechner zur Designeruhr mit stilgerecht umklappenden Ziffern (alle als Freeware zum Download erhältlich).  

In Rotterdam hat der Internet-Künstler Rafael Rozendaal den Bildschirmschoner sogar zur Kunst erhoben: In der Ausstellung „Sleep Mode: The Art of the Screensaver“ zeigt er beeindruckende Installationen aus flimmernden und pulsierenden Flächen. (bis 20.08.2017)

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