Fein, klein und doch so wirkungsvoll: Tonerpulver aus verschiedenen Perspektiven betrachtet

Laserdrucker und Kopierer arbeiten mit Toner, der sich vor dem Druckprozess in Pulverform präsentiert. Durch verschiedene Prozesse wird er im Laserdrucker auf das Papier gebracht. An dieser Stelle wollen wir daher einen ganz genauen Blick auf das Tonerpulver werfen. Sie erfahren außerdem, auf was Sie beim Kauf achten sollten, welche Varianten die Hersteller anbieten und wie die Angebote hierzu in unserem Prindo Shop aussehen.

Die Struktur des Tonerpulvers aus nächster Nähe betrachtet

Zunächst widmen wir uns dem reinen Tonerpulver. Es handelt sich hierbei um ein künstlich hergestelltes Farbmittel, welches aus besonders kleinen Partikeln besteht. Sie sind in der Regel nicht größer als 5 bis 30 µm. Dies bewirkt, dass das Tonerpulver eher einer flüssigen Substanz ähnelt, was für den Druckprozess wiederum von Vorteil ist. Das Tonerpulver ist kein reiner Stoff, sondern eine Mischung aus folgenden Substanzen:

  • Farbpigmente
  • Kunstharz
  • Metalloxide (magnetische Eigenschaften)
  • Hilfsstoffe (zum Beispiel Trennmittel wie Siliciumdio kompatible xid)

Das Tonerpulver ist gegenüber Licht relativ empfindlich. Aus diesem Grund darf es keiner Helligkeit ausgesetzt werden. Auch kann es vorkommen, dass das Pulver Feuchtigkeit zieht und verklumpt. Deshalb wird Tonerpulver stets in luftdichten und dunklen Behältnissen gelagert. Jeder Hersteller hat eine eigene Tonermischung im Angebot, die perfekt mit den Laserdruckern harmoniert. Bevor das Pulver als fertiges Produkt angeboten wird, durchläuft es mehrere Prozesse, die zum Beispiel auch das Entfernen von zu kleinen Tonerpartikeln vorsehen. Auch Prindo achtet bei seiner Eigenmarke darauf, dass besonders hochwertiges Tonerpulver in die Tonerkartuschen gelangt. In Abhängigkeit von dem jeweiligen Gerät verwenden wir für unsere kompatibel Toner Pulvermischungen, deren Materialzusammensetzung dem des Originales entspricht. Dadurch ist gewährleistet, dass ausschließlich qualitativ hochwertiges Tonerpulver verwendet wird.

Von tristem Schwarz bis zu knalligem Magenta: Diese Tonerfarben sind für den Druck entscheidend

Farben bestimmen das Leben. Aus diesem Grund drucken wir farbige Fotos auch am Laserdrucker aus. Damit die Bilder in all ihrer Pracht erscheinen, sind Farben notwendig. Natürlich tummeln sich im Laserdrucker beziehungsweise der Tonerkartusche nicht eine unbegrenzte Anzahl an Farben. Vielmehr beschränkt sich der Toner auf die vier Farben Cyan, Magenta, Schwarz und Gelb. Sicherlich haben Sie bereits von dem sogenannten CMYK (Cyan, Magenta, Yellow, Key) Farbmodell gehört, welches für sämtliche Druckerzeugnisse eine sehr bedeutende Rolle spielt. Mit den vier Grundfarben lassen sich alle anderen möglichen Farben erstellen. In der Regel ist jede Farbe in einer eigenen Tonerkartusche untergebracht. Dies hat den Vorteil, dass einzelne Kassetten, sobald der Toner aufgebraucht ist, ausgetauscht werden können.

Unterschied zwischen Tonerpulver und Tinte

Neben den Laserdruckern gibt es auch Tintenstrahlgeräte. Wie es der Name bereits andeutet, arbeiten sie mit Tinte. Diese besteht zu einem Großteil aus Wasser. Hinzu kommen Pigmente und Farbstoffe. Einen anderen Anteil machen sogenannte Additive aus. Damit die Tinte flüssig bleibt und nicht eintrocknet, mischen die Hersteller weitere Stoffe unter die Tinte. Im Gegensatz zum Toner können Tintenpatronen über das klassische CMYK hinaus weitere Farben anbieten. So gibt es auch helles Magenta, Cyan oder Lila. Dies hat zur Folge, dass farbige Tintendrucker eine oftmals bessere Farbbrillanz und -genauigkeit aufweisen, als dies bei den meisten Laderdruckgeräten möglich ist. Allerdings steigen die Kosten für den Druck damit auch an.

Wie gut sind Flüssigtoner?

Neben dem beschriebenen Tonerpulver gibt es mittlerweile auch sogenannten Flüssigtoner. Hierbei handelt es sich um eine Flüssigkeit, in der die Tonerteilchen dispergiert sind. Die Partikel sind somit nicht gelöst. Ein Vorteil dieses Verfahrens ist sicherlich, dass die Tonerpartikel eine Größe von weniger als 1 µm aufweisen, was sich auch auf die Qualität des Drucks auswirkt. Darüber hinaus muss der Toner im Druckprozess nicht mehr fixiert werden. Allerdings hat sich der Flüssigtoner bislang in der Breite noch nicht durchgesetzt. Experten gehen aber davon aus, dass in den kommenden Jahren ein Umdenken stattfinden wird. Dies liegt vor allem daran, dass der Flüssigtoner die Druckqualität eines Tintenstrahlgerätes mit der Geschwindigkeit des Laserdruckers vereinen kann. So hat der bekannte Hersteller Xeikon mit der Markteinführung ihres Flüssigtoners Trillium One ein Zeichen gesetzt.

Vor- und Nachteile eines Laserdruckers kurz zusammengefasst

Ein Laserdrucker nutzt das sogenannte Elektro-Fotografie-Verfahren, wie Sie es zum Beispiel auch von einem Kopierer her kennen. Im Gegensatz zum Tintenstrahldrucker (zeilenweise) arbeitet der Laserdrucker seitenweise. Aus diesem Grund können diese Geräte besonders schnell, günstig und effizient drucken. Durch das Druckverfahren sind die Ausdrucke gegenüber dem UV-Licht beständig. Viele Laserdrucker sind echte Arbeitstiere und machen bei korrekter Handhabung, hochwertigem Tonerpulver und passendem Papier nur wenige Probleme. Zwar weisen die Drucke mittlerweile eine sehr gute Qualität auf, an die Farbechtheit und -brillanz eines Tintenstrahldruckers kommen sie oftmals nicht ganz heran.

Das Tonerpulver gilt aufgrund seiner sehr feinen Struktur als gesundheitsbelastend. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Personen so gut wie möglich nicht mit dem Tonerpulver direkt in Kontakt kommen. Hersteller moderner Laserdrucker haben zum Beispiel spezielle Feinstaubfilter eingebaut. Darüber hinaus ist beim Tonerwechsel Vorsicht geboten. Dies gilt vor allem für die Fälle, in denen das pure Tonerpulver aufgefüllt wird. Dank kompakter Tonerkartuschen diverser Hersteller kommen viele Nutzer aber nicht mehr in Kontakt mit dem Pulver.

Was passiert eigentlich mit dem Tonerpulver im Laserdrucker?

Tonerpulver alleine auf ein Papier gestreut, ergibt noch lange kein Druck-Erzeugnis. Vielmehr sorgen verschiedene Prozesse im Laserdrucker dafür, dass Ihnen am Ende ein optimales Druckergebnis vorliegt. Im Inneren des Gerätes befinden sich verschiedene Bauteile, die beim Druckvorgang aktiv werden. Im Mittelpunkt stehen hier vor allem die Fotoleitertrommel und das Tonerpulver, die in folgende Schritte involviert sind:

Schritt 1: Sobald ein Druckauftrag eingeht, aktiviert sich der Laserdrucker. Die Informationen werden hierbei seitenweise gesendet.

Schritt 2: Die Fotoleitertrommel lädt sich negativ auf. Hierfür sind spezielle Kontaktbürsten oder ein Koronadraht verantwortlich.

Schritt 3: Im Drucker befindet sich auch ein Laser, der nun mittels eines Spiegels auf die photoleitende Schicht der Fotoleiterrolle trifft. Die Laserstrahlen belichten die Bildertrommel an den Stellen, die das Druckmuster vorgibt, welches zuvor vom Rechner an den Drucker gesendet wurde. Die belichteten Stellen sind nun positiv geladen.

Schritt 4: Die Rolle dreht sich und nimmt das negativ geladene Tonerpulver an den Stellen auf, die positiv geladen sind. Die negativen Bereiche auf der Rolle stoßen die gleich geladenen Tonerteilchen hingegen ab.

Schritt 5: Das an der Bildrolle haftende Tonerpulver wird nun auf Papier gebracht, welches positiv geladen ist. Die negativen Tonerpulver Teilchen bleiben dadurch am Papier haften, sind aber noch nicht fest mit diesem verbunden.

Schritt 6: Für die lange Haltbarkeit des Drucks passiert das Papier nun die Fixiereinheit, die den Toner erwärmt, sodass dieser flüssig wird. Dadurch kann er mit dem Papier eine feste Bindung eingehen.

Schritt 7: Bevor eine neue Seite gedruckt wird und der beschriebene Prozess aufs Neue starten kann, muss die Bilderrolle mittels kompletter Belichtung entladen werden.

Sie sehen, dass in nur wenigen Schritten das Tonerpulver auf Papier gebracht wird. Die einzelnen Schritte laufen binnen Sekunden ab. Die zügige Arbeitsweise ermöglicht ein besonders hohes Druckvolumen, was beim Laserdrucker ein eindeutiger Vorteil ist.

Die Tonerkartusche einmal aus nächster Nähe betrachtet

Die Tonerkartusche gehört zu den wichtigsten Elementen im Laserdrucker. Ohne sie ist kein Druck möglich. Schließlich befindet sich in der Tonerkartusche auch das Tonerpulver. Die Kartusche kann durchaus sehr komplex aufgebaut sein und bis zu 50 verschiedene Teile beinhalten. Hierzu zählen neben dem Tonertank, in dem das Tonerpulver gelagert ist, auch die Magnetwalze, der Laserschacht oder verschiedene Sensoren. Diverse Hersteller haben in die Tonerkartuschen sogar die Bildertrommel integriert. Solche Multikartuschen haben natürlich den Vorteil, dass sie problemlos ausgetauscht werden können. Allerdings geschieht dies auch dann, wenn die Trommel eigentlich noch in Ordnung erscheint, der Toner aber aufgebraucht ist.

Unser Tonershop bietet Ihnen eine besonders große Auswahl an

Unser Prindo Shop präsentiert Ihnen jederzeit eine besonders große Toner Auswahl an, sodass Sie garantiert fündig werden. Neben den OEM Toner Produkten bekannter Hersteller haben wir mit unserer Eigenmarke eine leistungsstarke und preiswerte Alternative parat. Hierzu zählen vor allem die rebuilt und kompatibel Toner, die für viele verschiedene Laserdrucker verfügbar sind. Damit Sie wissen, was eigentlich hinter den Begriffen OEM, rebuilt und kompatibel steckt, wollen wir diese nun kurz näher betrachten.

  • Originale (OEM) Toner werden von Herstellern Ihres Laserdruckers angeboten. Sie sind optimal auf das jeweilige Gerät abgestimmt, was sich unter anderem beim perfekt zusammengesetzten Tonerpulver bemerkbar macht. Die Drucke weisen eine sehr hohe Qualität auf. Allerdings sind die OEM Toner meist teurer als vergleichbare Varianten.
  • Rebuilt/kompatibel Toner sind echte Recyclingkünstler, die dadurch auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Zum Einsatz kommen nämlich leere, originale Tonerkartuschen, die intensiv gereinigt und gewartet werden. Erst danach füllt man diese mit frischem Tonerpulver auf. Besonders wichtig ist hierbei, dass Qualität und Zusammensetzung des Tonerpulvers perfekt auf den Laserdrucker abgestimmt beziehungsweise mit dem originalen Toner vergleichbar sind.
  • Refill Toner gelten als überaus preiswerte Variante, von der wir aber nicht überzeugt sind. Dies liegt vor allem daran, dass die Tonerkartuschen weder gewartet noch gereinigt werden. Es findet lediglich eine Auffüllung des Tonerpulvers statt.

In unserem Shop setzen wir daher neben den OEM Tonern auf die rebuilt/kompatibel Variante. Welcher Toner genau zu Ihrem Gerät passt, können Sie schnell und einfach anhand der Suchmaske im Shop herausfinden.

Obacht bei sogenannten Tonerklonen

Generell finden Sie im Netz Tonerangebote, die besonders preiswert, wenn nicht gar billig erscheinen. Oftmals handelt es sich hierbei um in der Qualität stark geminderte Toner, die vor allem aus Fernost stammen und als Tonerklone bezeichnet werden. Sie sehen zwar aus, wie echte Markenware, sind es aber nicht. Vielmehr handelt es sich hierbei um Produkte, die den europäischen Standards nicht genügen. Auf den zweiten Blick erkannt man oftmals auch eine schlechte Verarbeitung. Ein großes Problem stellt zudem das genutzte Tonerpulver dar, welches kaum oder überhaupt nicht an den jeweiligen Laserdrucker angepasst ist.

Nicht nur das Druckergebnis lässt zu wünschen übrig. Vielmehr kann auch das Innenleben des Druckers zu Schaden kommen. Zudem kam es schon vor, dass sich auf den Tonerchip Viren befanden. In unserem Shop finden Sie daher ausschließlich Produkte, die den deutschen und europäischen Normen entsprechen. Im Rebuilt/kompatibel Bereich ist dies unter anderem die DIN 33870.

Die DIN 33870 setzt Qualitätsstandards bei kompatiblen Tonerkartuschen

Bei der DIN 33870 handelt sich hierbei um eine Norm, die klare Qualitätsstandards im Bereich der kompatiblen Tonerkartuschen festlegt. Bereits im Jahr 2001 wurde die Norm 33870 veröffentlicht. Sie befasst sich mit der grundlegenden Aufbereitung von Druckerpatronen und Tonerkartuschen. Der offizielle Name der Norm lautet „Anforderungen und Prüfungen für die Aufbereitung von gebrauchten Tonermodulen schwarz für elektrofotografische Drucker, Kopierer und Fernkopierer“. Die Norm verfolgt das Ziel, einheitliche Standards für die Druckqualität, Sicherheit und die Gesundheit der Nutzer umzusetzen.

Das Druckerzubehör aus dem Prindo Shop überzeugt mit hervorragender Qualität

Im Prindo Shop sind über 10.000 verschiedene Druckerzubehör Artikel und diverse Druckgeräte bekannter Hersteller versandbereit auf Lager. Die Lieferung erfolgt am nächsten Werktag. Mit dem Prindo Ink. Service bieten wir unseren Kunden gratis ein cloudbasiertes Druckermanagement an. Dieses ist via Internet mit Ihrem Drucker verbunden. Es erkennt, wenn sich Füllstände bei Tintenpatronen und Tonerkartuschen einem kritischen Wert nähern und löst dann automatisch eine Bestellung aus. Druckengpässe oder –ausfälle gehören damit der Vergangenheit an. Für Fragen zum Thema Tonerpulver, Druckerzubehör oder Prindo Ink. Service steht Ihnen unser Telefonservice montags bis samstags zur Verfügung.