Energieverschwendung? Horror!

Office Manager kennen das Problem: Im Teamkühlschrank des Büros stapeln und quetschen sich Berge an mitgebrachten und gekauften Lebensmitteln, die lange abgelaufen sind. Und die manchmal schon fast als moderne Kunst gehandelt werden könnten ... wenn sie nur nicht so riechen würden! Sich über die gruseligen Fundstücke im Büro-Kühlschrank zu ärgern, kann viel Energie kosten. Aber gilt das auch für den Kühlschrank selbst?

Energiebewusst kühlen: Der volle Kühlschrank kühlt besser.

In vielen Firmen herrscht die Devise, dass spätestens Freitagabend alle privaten Dinge aus dem geteilten Kühlschrank verschwunden sein müssen. Dabei verbraucht ein voller Kühlschrank sogar etwas weniger Energie als ein leerer: Durch ihren Wasseranteil wirken Lebensmittel nämlich wie Kühlakkus und halten die Kälte im Inneren. Demgegenüber wird die meiste Energie für das Herunterkühlen (zimmer)warmen Kühlguts aufgewendet – ein ständiges Rein und Raus frisst daher besonders viel Strom. Der Mythos „Je mehr drin, desto höher der Verbrauch“ ist also falsch. Und der seit Monaten abgelaufene Joghurt in dieser Hinsicht vielleicht sogar ein ziemlich schlaues Energiespar-Tool ...? Geschmackssache!

Energiefaktor Spülmaschine: Vom Tellerwäscher zum Millionär.

Nicht nur der Kühlschrank, auch die firmeneigene Geschirrspülmaschine ist ein echter Stromfresser. In vielen Betrieben wird sie nämlich jeden Abend automatisch eingeschaltet – auch wenn nur zwei Gabeln und drei Gläser drin stehen. Stellt man sie allerdings erst an, wenn sie wirklich voll ist, lässt sich damit einiges sparen. So senkt man nicht nur die jährlichen Verbrauchskosten, sondern auch die Belastung für die Umwelt.

Abschalten, aber richtig!

Die Stand-by-Funktion der Computer dagegen halten viele immer noch für eine richtig schlaue Maßnahme zum Stromsparen. Falsch: Stand-by ist zwar bequem, aber trotzdem ein Energieverschwender. Besser ist es, Geräte komplett auszuschalten – das gilt besonders für Firmen mit vielen PC-Arbeitsplätzen. Der einfachste Weg: abschaltbare Steckdosenleisten installieren! So können beispielsweise in einer Firma mit 100 Vollzeit-PC-Arbeitsplätzen mit einem einzigen Klick übers Jahr ca. 112 kWh (und mehrere Tausend Euro!) eingespart werden. Studien haben ergeben, dass nur knapp ein Drittel des gesamten PC-Stromverbrauchs während der tatsächlichen PC-Arbeitszeit entsteht. Rund 70 % des Stroms gehen also ungenutzt verloren.

Bestimmte Monitore und PCs verfügen daher schon über eine Null-Watt-Standby-Funktion: Nach einer definierten Zeit ohne Signalempfang und Eingabe schalten sie sich komplett ab. Empfangen sie ein neues Signal, sind sie aus dem Stand einsatzbereit.

Multifunktionsgeräte sind auch Multitalente im Energiesparen.

Dass Betriebe mit Multifunktionsgeräten zum Drucken, Faxen, Kopieren und Scannen nicht nur Platz sparen, sondern auch jede Menge Energie, dürfte bekannt sein. Kaum ein klassisches Büro setzt heute noch Monodrucker für das tägliche Druckaufkommen ein.

Trotzdem sollte man bei der Anschaffung sorgfältig auf die Herstellerhinweise zum Energieverbrauch achten. In den Alleskönnern – die übrigens bereits bei der Herstellung sparen – stecken je nach Marke verschiedene smarte Energiespar-Funktionen, die langfristig den Verbrauch spürbar senken.

Energiesparend drucken: Diese Zertifikate geben Auskunft.

Besonders energieeffiziente Geräte sind mit dem „Energy Star“-Label ausgezeichnet. Es wird vergeben durch die amerikanische Umweltbehörde (EPA) und kennzeichnet besonders sparsame Bürogeräte. Ausschlaggebend sind dabei die Energie-Effizienz der Drucker und MFPs, ihrer Betriebszustände und Netzteile. Es wird aber auch beurteilt, wie sparsam die Geräte im Standby-Modus sind, d. h. wenn sie betriebsbereit sind, aber gerade nicht genutzt werden.

Auch das Umweltzeichen „Blauer Engel“ misst die Energie-Effizienz von Druckern. Um damit ausgezeichnet zu werden, müssen die Hersteller hohe Anforderungen erfüllen: Es geht um Schadstoffe bei der Fertigung und um die Vermeidung von Abfall und schädlichen Emissionen. Das betrifft die Produktion ebenso wie die Gerätenutzung und die Entsorgung der Altgeräte.

Früher Stromfresser, heute Energiewunder: Energiesparende Technologien für Drucker

Was die ersten Drucker an Energie verbrauchten, lässt uns heute die Haare zu Berge stehen. Denn in den letzten Jahren hat sich viel getan! So verspricht zum Beispiel die neue JetIntelligence Serie von HP Energie-Einsparungen von 53% im Bereich der Laserdrucker. Dafür verantwortlich ist eine neue Art von Toner, dessen niedriger Schmelzpunkt den Energieaufwand drastisch reduziert.

Aus der Entwicklungsabteilung von HP stammt auch eine andere neue Technologie, PageWide genannt, mit der die Verantwortlichen eine günstigere Energiebilanz erzielten: Erreicht wird das durch Drucker, die über den selbsttätigen Ausgleich ausgefallener Tintendüsen quasi selbst reparieren.

Wieder Watt gespart! Mehr Überblick dank App.

Sicher, durch systematisches Energie-Management, wie es im Amsterdamer Bürokomplex „The Edge“ praktiziert wird, lassen sich vor allem die Energiekosten für Licht und Heizung signifikant herunterfahren. Größere Unternehmen sind zudem seit 2015 per Gesetz verpflichtet, sich mit ihrem Energieverbrauch zu befassen. Für kleinere Betriebe gilt das noch nicht – meist hat man hier auch nicht die Möglichkeiten zu umfassenden Maßnahmen. Aber auch einzelne Energiespar-Maßnahmen haben langfristig eine Menge Sparpotential. Der EnergieCheck für Android und iOS hilft Betrieben, jederzeit den Überblick über die Verbräuche zu behalten: Je öfter Daten eingetragen werden, desto feinere Analysen der Verbrauchsentwicklung erhält der User. Auch mehrere Betriebe zugleich lassen sich so kontrollieren, ebenso wie Fahrzeuge und Photovoltaikanlagen. Ein Tool, das immer wieder neu für Motivation sorgen kann!

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