Druckerzubehör

Nicht nur Druckertechnologien stehen im Wandel der Zeit – auch das passende Druckerzubehör. So bieten Hersteller im Verlauf der Zeit aktualisierte Versionen ihrer Patronen, Kabel, Papier und weiterem Zubehör an, um kombinierte Angebote aus günstigen und qualitativen Produkten zu schaffen.

Druckerzubehör im Überblick

Zwischen Patronen, Kabeln, Papier, Toner und Co. ist es nicht immer einfach, den Überblick zu behalten. Nachfolgend eine Übersicht über gängiges Druckerzubehör für Drucker verschiedenster Arten.

Tinte: Wer einen Tintenstrahldrucker besitzt, muss zum Drucken immer auf Tinten Druckerpatronenzurückgreifen. In diesem Fall werden die Tinten gern auch als Tintenpatronen bzw. Druckerpatronen bezeichnet und können als OEM-Patronen, kompatible Patronen oder Refill-Patronen bestellt werden. Die Tinte und somit auch der Tintenstrahldrucker haben den Vorteil, dass gerade Fotografien sehr deutlich wiedergegeben werden können.

Wer aber bei Tintenpatronen zu falschen Zusammensetzungen greift, wird schnell bemerken, dass Tinte ausbleichen kann. Gegenüber UV-Strahlen sind nicht alle Tinten geschützt. Pigmentierte Farben sind daher beim Kauf enorm wichtig. Nicht-Pigmentierte Farben sind UV-empfindlich.

Toner: Beim Betrieb eines Laserdruckers greifen Kunden nicht zur Tintenpatrone, Tonerkartuschesondern zum Toner. Der Toner beschreibt das Farbmittel, welches beim Drucken mit Laser benutzt wird. Während in einer Tintenpatrone flüssige Farbmittel enthalten sind, befindet sich im Toner ein feines Pulver, welches mit einer Temperatur von knapp 200 Grad während des Druckens auf das Papier gebracht wird.

Toner sind gegenüber UV-Strahlen unempfindlich, können bei großen Druckeinheiten aber zu einer Feinstaubbelastung führen. In großen Büros ist daher immer ein Feinstaubfilter am Drucker notwendig. Dieser Filter lässt sich im Zubehör ausfindig machen. Toner lassen sich als Original-Toner (OEM), kompatible Toner oder Rebuilt-Toner bestellen.

Bitte wählen Sie Ihr Gerät

Kabel: Wer seinen Drucker mit passendem Druckerzubehör ausstatten möchte, denkt in der Regel nur an das notwendige Papier und die jeweilige Farbe. Doch auch Kabel gehören zum erforderlichen Zubehör, sofern Ihr Drucker nicht ins hauseigene WLAN eingeklinkt ist. Stellen Sie sich bereits vor Anschaffung des Druckers die Frage, ob Sie diesen klassisch an Ihren Computer anschließen möchten, oder ob das Gerät per WLAN verbunden wird.

Wenn Sie auf eine WLAN-Verbindung setzen, benötigt Ihr Drucker zwar kein Kabel, dafür allerdings eine integrierte WLAN-Funktion, die sich je nach Modell auch nachrüsten lässt. Hierbei müssen Sie allerdings darauf achten, dass das Nachrüsten von Ihrem Router unterstützt wird. Entscheiden Sie sich für die Kabel-Variante, so handelt es sich in der Regel um ein USB-Kabel, die klassischen parallelen oder seriellen Druckerkabel sind nur noch selten in Gebrauch.

Papier: Ohne Papier, kein Druck – ganz einfach. Die Qualität spielt für die meisten Menschen allerdings nur eine untergeordnete Rolle. Das Ziel eines qualitativen Papiers sollte es jedoch sein, möglichst wenig Abrieb zu produzieren. Auf diese Weise schonen Sie Ihren Drucker nachhaltig und erhöhen die Haltbarkeit. Der Kauf von hochwertigem Papier macht sich daher langfristig für Sie bezahlt.

Weiteres Druckerzubehör: Sofern Sie Ihren Drucker nicht mit WLAN und auch nicht mit einem klassischen Kabel verbinden möchten, haben Sie die Möglichkeit, den Druckauftrag per USB-Stick zu übermitteln. In diesem Fall benötigt Ihr Drucker einen USB-Anschluss.

Die richtige Druckerpatrone für Ihren Tintenstrahldrucker

OEM, kompatibel oder doch lieber Refill? Die Auswahl an Patronen für Drucker ist groß. Zwischen den verschiedenen Arten liegen teilweise Welten, denn sie unterscheiden sich nicht nur in ihrer Art, sondern teilweise auch stark im Preis.

Original-Patronen (OEM): Diese Patronen wurden vom Hersteller produziert, der auch den Drucker auf den Markt gebracht hat. Nicht nur die Qualität ist bei diesen Patronen hoch, sondern meistens auch der Preis. Obwohl der Preis jedoch etwas höher ist, schlägt sich dies auch tatsächlich auf die Qualität nieder, bei der absolut nichts ausgesetzt werden kann. Die Passgenauigkeit ist erstklassig und die Ergebnisse können sich in jedem Fall sehen lassen.

Rebuilt-Patronen: Werden gern als Recycling-Tintenpatronen bezeichnet und bieten eine erstklassige Alternative zu OEM-Patronen. Sie werden nicht nur erneut gefüllt, sondern im Voraus gereinigt und gängige Verschleißteile ersetzt.

Kompatible Patronen: Wie der Name schon sagt sind diese Art von Patronen kompatibel mit Ihrem Drucker. Passende Patronen müssen nicht immer zwangsweise vom Hersteller selbst geliefert werden. Es gibt zahlreiche Firmen, die sich auf Patronen spezialisiert haben, die günstiger sind, aber dennoch kompatibel zu Ihrem Gerät.

Die Qualitätsunterschiede können jedoch teilweise schwanken, denn nicht jede „nachgemachte“ Patronen-Variante überzeugt auch in Sachen Qualität. Meist wird bei kompatiblen Patronen von sogenannten „China-Imitaten“ gesprochen – beim Kauf sollte also Vorsicht gewaltet werden.

Top-Hersteller wie Prindo bietet jedoch qualitativ höchstwertige kompatible Druckerpatronen an.

Refill-Patronen: Bei diesen Patronen wird nicht die gesamte Patrone getauscht, sondern nur die Tinte. Vorab wird die Patrone ausgiebig gereinigt, ehe die neue Tinte eingefüllt wird. Das Ergebnis kann unter Umständen Wünsche offenlassen, da es aufgrund der gekörnten Farbpigmente dazu kommen kann, dass Druckköpfe verstopfen.

Toner für Laserdrucker

Wer einen Laserdrucker besitzt, benötigt für dieses Gerät keine klassischen Patronen mit Tinte, sondern stattdessen moderne Toner.

Auch hier gilt: Die Toner des jeweiligen Drucker-Herstellers bieten die beste Passgenauigkeit und Qualität, allerdings meistens auch zum höchsten Preis. Auch hier bietet der Handel zahlreiche Alternativen, die für Laserdrucker kompatibel sind, ebenfalls passgenau und qualitativ, dazu jedoch auch günstig.

Original-Toner: Original-Toner werden direkt vom Hersteller ausgeliefert und sind immer erstklassig auf den jeweiligen Laserdrucker abgestimmt. Kunden profitieren beim sogenannten OEM-Toner meist von einer höheren Lebensdauer, auch wenn die Anschaffungspreise im Vergleich etwas höher liegen. OEM-Toner können bis zu 10.000 Seiten bedrucken, während Toner von Drittherstellern solche Zahlen nur selten erreichen.

Kompatible Toner: Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei um eine Toner-Einheit, die von einem Drittanbieter stammt. Kompatible Toner sind in der Regel zwar günstiger als OEM-Toner, doch ist die Qualität nicht immer gewährleistet. Gerade Unternehmen aus China neigen dazu, dass minderwertige Farbpartikel verwendet werden, womit Bilder, Grafiken und Dokumente nicht scharf genug gedruckt werden können. Auch kann es passieren, dass Laserdrucker Toner von Drittherstellern nicht immer erkennen. Hersteller von Druckern wollen sich so gegen die Nutzung von kompatiblen Tonern schützen.

Rebuilt-Toner: Die Rebuilt-Toner oder Recycling-Toner sind Tonermodule, die nachträglich auseinander gebaut, gereinigt und wieder gefüllt werden. Das Füllen von Kartuschen wird dann als Rebuilt-Prozess bezeichnet und ist oft günstiger, als wenn ein kompletter Toner neu gekauft werden würde. Innerhalb Deutschlands gilt eine Industrienorm, bei der Toner maximal viermal recycelt werden dürfen.

Dabei müssen Schäden im Inneren und am Material unterbunden werden, denn sonst dürfen Toner nicht wieder als Rebuilt-Module verkauft werden. Aufgrund dieser Norm können Kunden sichergehen, dass beim Rebuilt-Toner die Druckqualität gewährleistet ist. Während dieses Prozesses werden die Kartuschen komplett zerlegt, gereinigt, Verschleißteile ausgetauscht und durch neue Teile ersetzt. Danach werden erst neue Toner-Partikel eingesetzt. Durch das Zerlegen können Hersteller einen gewissen Qualitätsstandard gewährleisten.

Vor- und Nachteile von Hersteller- und Alternativprodukten

Wer sich Druckerpatronen und Tonerkartuschen der Hersteller zulegt, die auch den Drucker konzipiert und auf den Markt gebracht haben, profitiert von

  • der höchsten Qualität
  • der genauesten Passform,

 muss aber leider auch

  • mit dem höchsten Preis leben.

Bei alternativen Patronen und Kartuschen dürfen Sie sich dagegen über

  • einen günstigen Preis
  • ebenfalls eine gute Qualität
  • und eine gute Passform freuen.

Einziger Nachteil:

Bei den Herstellern alternativer Farb-Produkte trennt sich die Spreu vom Weizen – es gibt viele gute Anbieter, die eine ebenso gute Qualität wie Marken-Hersteller bieten. Es gibt jedoch auch Ausreißer, die – wie in jedem anderen Bereich auch – die durchschnittliche Qualität verringern.

Welche Druckerpatrone für Ihren Drucker am besten geeignet ist, entscheidet häufig der Geldbeutel. Wenn Sie investieren möchten, sind originale Tintenpatronen bzw. Tonerkartuschen stets eine gute Wahl. Wenn Sie sparen, aber dennoch eine gute Qualität erhalten möchten, sind alternative Modelle ebenfalls geeignet – hierbei sollten Sie jedoch auf den konkreten Vergleich und die Meinungen anderer Kunden achten.

Die Produkte unserer Hausmarke Prindo gehören zu den recycelten Alternativprodukten und zeichnen sich aus durch hochwertige Druckergebnisse sowie ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Druckerzubehör: Bildtrommel

Sie ist bei den meisten gängigen Markendruckern ein Verschleißteil und muss daher regelmäßig ausgetauscht werden: Die Bildtrommel, auch Fotoleitertrommel, OPC-Drum oder Druckertrommel genannt, gehört zu den wichtigsten Bestandteilen eines Laserdruckers. Im Zusammenspiel mit Toner und mechanischen Elementen wandelt sie negative und positive Ladungen in ein Druckbild um und bringt das Tonerpulver aufs Papier.

Dabei ist sie permanent in Bewegung und wechselnder elektrischer Ladung ausgesetzt. Man unterscheidet drei Varianten, die jeweils auf das Lasermodell abgestimmt sind: Einwegbildtrommeln, semipermanente und permanente Bildtrommeln.

Die Einwegbildtrommel (Wegwerfbildtrommel)

Die meisten Laserdrucker arbeiten mit sogenannten Einwegbildtrommeln, die aus einer Kombination von Toner, Entwickler und Bildtrommel bestehen. Sie werden auch als Entwicklereinheit bezeichnet und müssen komplett ersetzt werden, wenn das Tonerpulver darin verbraucht ist. Hersteller wie HP, Samsung, Canon, Lexmark und Xerox verwenden dieses System für viele ihrer Lasermodelle.

  • Vorteil: Der Anwender braucht sich nicht um die passende Bildtrommel zu kümmern – es reicht, die Tonerkartusche wie gewohnt gegen eine neue auszutauschen. Durch die gute Umkapselung kann zudem kaum Tonerstaub austreten.
  • Nachteil: Ökologisch gesehen ist das Prinzip wenig umweltfreundlich, schließlich wird mit jedem Toner-Austausch Müll erzeugt. Allerdings gibt es mittlerweile viele Anlaufstellen, in denen die in der Entwicklereinheit verbauten Metall- und Kunststoffteile wieder dem Recyclingkreislauf zugeführt werden – zum Beispiel auch unser hauseigener Recycling-Service https://www.prindo.de/Service/Recycling/. Dass solche kompakten Entwicklereinheiten teurer sind als separate Bildtrommeln und Toner, versteht sich von selbst. Dafür erledigt sich aber auch jeder Gedanke an die Pflege der Trommeleinheit.

Die semipermanente Bildtrommel

In dieser Technologie werden Toner- und Trommeleinheit getrennt. Semipermanente Bildtrommeln, die weniger verschleißanfällig sind als Einwegbildtrommeln, werden unabhängig vom Tonerwechsel ausgetauscht. Je nach Modell und Herstellerangabe müssen sie frühestens nach vier Tonerdurchläufen ersetzt werden. Dass eine neue Bildtrommel fällig ist, erkennt man leicht an der Qualität des Ausdrucks: Er wirkt dann im Schriftbild weniger konturscharf, zuweilen sogar fleckig. Über eine semipermanente Bildtrommel verfügen die meisten Lasergeräte von Brother, Oki, Konica Minolta und Epson.

  • Vorteil: Aus ökologischer Sicht ist das Prinzip der semipermanenten Bildtrommel besonders sinnvoll, denn sie verschleißt deutlich langsamer und kann länger verwendet werden. Zudem ist eine reine Tonerkassette preislich günstiger als eine kompakte Entwicklereinheit.
  • Nachteil: Beim Wechsel der Tonerkartuschen kann leicht etwas Tonerstaub austreten, denn der Toner ist nicht ganz so lückenlos umkapselt wie die Farbe in den Einwegbildtrommeln. 

Die permanente Bildtrommel

Diese Trommeleinheit überdauert ein ganzes Druckerleben, denn ihre harte fotosensitive Beschichtung macht sie extrem unempfindlich. Aktuell ist Kyocera der einzige Hersteller, der solche Permanentbildtrommeln anbietet, die im Schnitt für den Druck von ca. 300.000 Seiten ausgelegt sind. Zielgruppe sind dabei in erster Linie Anwender mit einem hohen täglichen Druckaufkommen.

  • Vorteil: Es ist kein Austausch der Trommeleinheit notwendig; aufwändige Wartungsarbeiten sind in der Regel nicht zu erwarten.
  • Nachteil: Ein Austausch der Bildtrommel kann teuer werden. Um sie nicht zu beschädigen, sollte nur Originaltoner oder sehr hochwertiger Alternativ-Toner verwendet werden!

Druckerzubehör: USB- und Netzwerk-Kabel

Auch wenn die meisten Anwender heute eine WLAN-Verbindung nutzen: Das Kabel ist nach wie vor die sicherste und zuverlässigste Art, den Drucker anzusteuern. Den meisten Geräten liegt beim Kauf jedoch kein entsprechendes Kabel bei, es muss also separat angeschafft werden.

  • Über ein USB-Kabel lässt sich der Drucker direkt und ohne zwischengeschalteten Router mit dem Ausgabegerät verbinden. Manche Drucker laufen zwar über WLAN, benötigen aber für bestimmte Vorgänge (wie zum Beispiel das Scannen) eine direkte USB-Verbindung. Die üblichste Form des USB-Kabels ist die mit einem USB-Stecker Typ A an einem Ende (für den PC/ das Laptop) und einem USB-Stecker Typ B am anderen Ende (für den Drucker).
  • Besitzt der Drucker eine Ethernet-Schnittstelle, ist auch das Ethernet-Netzwerkkabel (in der Regel die Variante RJ-45) eine sinnvolle Anschaffung. Mit ihm kann der Drucker direkt mit dem Router verbunden und so als Netzwerkdrucker genutzt werden. Der Vorteil: Den Teilnehmern im lokalen Netzwerk stehen sämtliche Funktionen des Geräts zur Verfügung. Viele Nutzer schätzen es darüber hinaus, dass Netzwerkkabel praktisch abhörsicher sind – WLAN und Stromverbindungen dagegen müssen verschlüsselt werden.

Druckerzubehör: Druckerpapier

Die Wahl des Druckerpapiers hängt auch von der Art des Druckers ab: Zwar kommen sowohl Tintenstrahldrucker als auch Lasergeräte gut mit dem handelsüblichen Drucker- und Kopierpapier zurecht, das eine Grammatur von 80g/m2 besitzt. Über den normalen Einzug können sie meist Papiere bis zu 100 g/m² verwenden. Jedoch reagieren die Modelle unterschiedlich auf die Beschaffenheit der Papiere:

  • Tintenstrahldrucker arbeiten mit flüssiger Tinte, die auf sehr einfachem Kopierpapier entlang der Papierfasern verläuft. Damit kann das Druckbild an Konturschärfe einbüßen. Die besten Ergebnisse erzielen Tintenstrahler deshalb auf Papieren mit sehr saugfähiger Oberfläche.
  • Laserdrucker dagegen bedrucken die Seiten komplett mit Hitze und erzielen damit auf „normalem“ Kopierpapier häufig eine bessere Druckqualität als Tintenstrahldrucker.

Deshalb gibt es neben den Universalpapieren auch solche, die sich nur für Tintenstrahler („Tintendruckpapier“) oder nur für Laserdrucker („gestrichenes Laserdruckpapier“) eignen. Welche Papiersorten für den eigenen Drucker empfohlen werden, ist in den Herstellerangaben ersichtlich.

Fotopapier für Drucker

Wer auf gute Fotoausdrucke Wert legt, nutzt dafür in der Regel einen Tintenstrahldrucker, der im Bereich Fotodruck traditionell die besten Ergebnisse liefert. Das dafür vorgesehene Fotopapier ist einseitig beschichtet und wird in vielen Varianten angeboten: Bei Attributen von hochglänzend bis matt ist in erster Linie der eigene Geschmack gefragt.

Es gibt jedoch auch spezielle Beschichtungen – mikroporös (feinporige) oder aufquellend –, die sich an der Tintenart orientieren. Während Farbstofftinten auf beiden Papiersorten gute Druckbilder liefern, passen Pigmenttinten am besten zu mikroporösem Fotopapier.

  • Ob es sich um mikroporöses oder aufquellendes Fotopapier handelt, ist den meisten Packungen nicht zu entnehmen. Bei Angaben wie „instant dry“ bzw. „schnell trocknend“ handelt es sich jedoch meistens um mikroporöses Papier. Auf Nummer Sicher geht man mit den Papieren der Druckerhersteller selbst: Sie sind grundsätzlich auf die jeweilige Art der Druckertinte abgestimmt! Die Papierstärke variiert dabei von 120 bis zu 300 g/m².
  • Auch Fotos auf dem Laserdrucker sind grundsätzlich möglich. Fotopapier für Tintenstrahldrucker sollte jedoch nicht verwendet werden – allzu oft vertragen sich die hohen Temperaturen des Laserdruckers nicht mit der sensiblen Beschichtung. Dafür gibt es unterschiedliche Sorten von speziell für Laserdrucker geeigneten Fotopapieren, die sehr temperaturbeständig sind. Sie sind meistens nicht ganz so dick wie die für den Tintenstrahldruck (rund 200 g/m²), bringen aber die Farben brillant zur Geltung.

Druckerzubehör: Reinigungs-Kits für Drucker

Wenn Ihr Drucker verschmutzt ist und das automatische Reinigungs-Programm nicht hilft (oder nur teure Tinte verbraucht), ist ein Reinigungs-Set oft die beste Wahl.

  • Verstopfte Druckköpfe bzw. Düsen sorgen beim Tintenstrahldrucker oft für Ärger. Schuld sind zähflüssige Tinte, Fasern und Staub: Die können zwar auch mit destilliertem Wasser oder Isopropylalkohol entfernt werden, doch die im Handel erhältlichen speziellen Düsen- und Druckkopfreiniger reinigen die Druckköpfe in der Regel schonender und effizienter.
  • Auch die Reinigung von Laserdruckern erfordert dank spezieller Reinigungs-Sets keinen großen Aufwand. Solche Sets enthalten einerseits besonders feine Reinigungstücher und -stäbchen, die zum Teil mit Reinigungsflüssigkeit getränkt sind. Mit ihnen lassen sich im Drucker-Innenraum Ablagerungen von Toner- und Papierstaub sanft entfernen. Zum anderen enthält ein Reinigungs-Kit für Laser oftmals auch Reinigungspapier, das für die Säuberung der Druckerwalze eingesetzt wird: Die speziell beschichteten Blätter beseitigen schonend Tonerreste und säubern die Papierwege.