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Thermopapier 

ist eine spezielle Papiersorte für das Thermodruckverfahren und verfügt über eine Spezialbeschichtung. Auf der Druckseite enthält Thermopapier Farbbildner und Farbentwickler. Die Wärme wird per Thermostempel, Thermofeder oder Laserstrahl übertragen und so wird durch Schmelzen der temperaturintensiven Farbstoffe die Schrift sichtbar.

Thermopapier besteht größtenteils aus drei Schichten: Das Basispapier ist relativ dünn (41,5 g/m2 zum Vergleich- normales Papier wiegt 80 g/m2); die Z-Schicht und die Thermoschicht wiegen zusammen ungefähr  11,5 g/m2.   Der Nutzer kann zwischen 3 Schriftfarben wählen; schwarz wird jedoch eindeutig am häufigsten gewählt. Verschieden hohe Drucktemperaturen erzielen auf dafür geeignetem Thermopapier in speziellen Druckern mehrere Farbstufen.

Die Dicke des Papiers ist ausschlaggebend für die Haltbarkeit. Dickeres Papier weist eine höhere Toleranz bei mechanischer Belastung auf. Bei Beleg- und Quittungsdruck wird standartmäßig ein Papiergewicht von 48 bis 55g/m² gewählt, während bei Eintrittskarten, Fahrscheinen und Lottobelegen auf stabilere Papierqualitäten gesetzt wird.  Es gibt Thermopapier, welches schon nach sehr kurzer Zeit stark verblasst, aber auch Papier mit 25-jähriger Haltbarkeitsgarantie. 

Der Druck auf Thermopapier gilt aber generell nicht als dokumentenecht. Daher sollte bei Dokumenten, die über Jahre hinweg aufbewahrt werden müssen, Kopien auf Normalpapier gedruckt werden. Thermopapier verblasst, wenn es direktem Sonnenlicht und Wärme ausgesetzt wird. Die Industrie arbeitet mit Hochdruck an der Weiterentwicklung und konnte auch schon einige Erfolge verbuchen, vor allem wurden große Fortschritte bei der Lagerfähigkeit bedruckter Thermopapiere erreicht.

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